Der Begriff Voyeurismus beschreibt die sexuelle Neigung, Menschen heimlich in privaten oder intimen Momenten zu beobachten – etwa beim Auskleiden, bei sexuellen Handlungen oder bei der Körperpflege.
In der Psychologie wird dieses Verhalten als Paraphilie eingestuft.
Eine klinische Störung liegt jedoch erst dann vor, wenn die betroffene Person unter dem Drang leidet, ihren Alltag nicht mehr bewältigen kann oder die Handlungen gegen den Willen der beobachteten Personen ausführt.
Im Gegensatz dazu ist einvernehmlicher Voyeurismus, wie er etwa in der BDSM-Szene oder in Swingerclubs praktiziert wird, rechtlich und moralisch unbedenklich, da alle Beteiligten zustimmen.
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