Beschneidung

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Bei der Beschneidung wird ein beweglicher Hautlappen, der die Eichel des männlichen Gliedes umschließt (Vorhaut), ganz oder teilweise in einem kleinen operativen Eingriff entfernt.
Die Beschneidung gilt als der älteste bekannte chirurgische Eingriff der Menschheit. Sie wird aus kulturellen, religiösen, hygienischen oder medizinischen Gründen durchgeführt. In manchen Kulturen ist sie Teil der Tradition, im Judentum ist sie verpflichtend, im Islam empfohlen.

Der wichtigste Vorteil der Beschneidung ist die Hygiene. Die Entfernung der Vorhaut und damit die Freilegung der Eichel des Penis hat viele Vorteile in Bezug auf Gesundheit und Hygiene. Beispiele für Erkrankungen, bei denen eine Beschneidung als medizinisch notwendig erachtet wird, sind Phimose (eine Erkrankung der männlichen Vorhaut, bei der die Haut straff ist und sich nicht hinter die Eichel zurückziehen kann, oder eine Meatusstenose).

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